Neuseeland - das "Land der langen weißen Wolke"

Neuseeland - das "Land der langen weißen Wolke"

Neuseeland hat viele Spitznamen. Die Einheimischen nennen es liebevoll "das schönste Ende der Welt", in der Sprache der Maori heißt es "Aotearoa", "das Land der langen weißen Wolke". Die Maori als Eingeborene zu bezeichnen, ist übrigens nicht ganz richtig: Es handelt sich dabei um Polynesier, die um das Jahr 1300 herum Neuseeland entdeckten und besiedelten. Sie stellen heute rund 15 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Gut zwei Drittel der Einwohner Neuseelands hat europäische Wurzeln:Ihre Familien stammen überwiegend aus Großbritannien, aber auch aus Italien, Polen, den Niederlanden oder Deutschland sowie vielen weiteren europäischen Ländern. Prägend war die britische Kultur. Neben der englischen Sprache und der Leidenschaft für Rugby haben sich eine Reihe weiterer Traditionen erhalten; auch ist Neuseeland bis heute Mitglied des Commonwealth. Andere Bevölkerungsgruppen stammen aus Asien und von den pazifischen Inseln. Alle gemeinsam bezeichnen sich auch als "Kiwis" - nach einem einheimischen Vogel, den es nur in Neuseeland gibt.

Neuseeland ist landschaftlich sehr vielseitig: Die beiden langen, schmalen Hauptinseln bieten naturgemäß viele Strände, von denen einige wegen des vulkanischen Ursprungs der Inseln schwarzen Sand haben. Die beeindruckendere von beiden ist wahrscheinlich die Südinsel, wo sich in der östlichen Hälfte eine landwirtschaftlich genutzte Ebene und von Schafen beweidetes Hügelland befindet, während der Westen von den langgezogenen "Southern Alps" dominiert wird. Das Gebirge ist die Heimat von Gletschern und Regenwald. An der Küste im Südwesten bilden die Southern Alps zusammen mit dem Meer eine richtige Fjordlandschaft. Inmitten dieser wilden Region finden Wintersportler erstklassige Skigebiete, zu denen Touristen selbst aus dem über 1.500 Kilometer entfernten Australien anreisen.

Europäische Touristen werden zumeist von der faszinierenden Natur Neuseelands gelockt. Wenn sie einmal dort sind, begeistern nicht nur endlose Strände, Schafweiden und Berge, sondern auch die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Einheimischen. Wie auch die Australier sind die Kiwis eher gelassene Zeitgenossen, die selten in Hektik verfallen. Stress und Ungeduld sind Fremdworte, und in die entspannt-freundliche Grundhaltung mischt sich oft ein netter, humorvoller Unterton. Diese Lebensphilosophie erleben ec.se Schüler auch bei Gastfamilien, Lehrern und Mitschülern - die meisten fühlen sich am anderen Ende der Welt so wohl, dass sie am liebsten gleich ganz in Neuseeland bleiben würden.

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