Schüleraustausch in Kanada

Schüleraustausch in Kanada

Land und Leute: Entspannte Mentalität und spektakuläre Bergwelten

In Kanada eindrucksvolle Landschaften erkunden

Eindrucksvolle Gebirge in British Columbia, einsame Wälder in Ontario und riesige Seen in Manitoba – die Natur Kanadas lädt geradezu ein zum Träumen von Kletter-, Camping- und Wintersport-Abenteuern. Und tatsächlich entscheiden sich besonders gern Actionfans für einen Schüleraustausch in diesem Gastland. Wer während seines Auslandsjahres in Nova Scotia mit eigenen Augen Wale und Delfine beobachtet, in den wunderschönen Wäldern Albertas einen Campingtrip unternimmt und die Piste in einem der besten Skigebiete der Welt hinunterrast, erlebt in Kanada eine unvergessliche Zeit. In den wenigen pulsierenden Großstädten des Landes, wie zum Beispiel Vancouver oder Ottawa, erhält man ganz andere Eindrücke, insbesondere durch die vielfältigen multikulturellen Einflüsse.

Auch die Kanadier begeistern von Anfang an mit ihrer Freundlichkeit – vielleicht liegt es ja daran, dass man in sich in dünner besiedelten Regionen freut, mal wieder jemandem zum Plaudern zu begegnen. Small Talk wird viel und gerne gemacht, und auch auf den Straßen fällt die Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer angenehm auf. In Kanada herrscht einfach eine entspannte, freundliche Mentalität, sodass Austauschschüler sich schnell in der neuen Umgebung eingewöhnen.

Aufgrund der Kolonialisierung durch England und Frankreich verfügt Kanada über gleich zwei Amtssprachen: Englisch und Französisch. Die französischen Einflüsse machen sich in manchen Gegenden, insbesondere der Provinz Quebec, nicht nur in der High School, sondern auch im Alltag bemerkbar und verleihen ihnen ein ganz besonderes Flair.

Das Zusammenleben mit der kanadischen Gastfamilie

Mit der Gastfamilie die Kultur Kanadas kennenlernen

Die Gastfamilien in Kanada werden üblicherweise von fest angestellten Mitarbeitern der High School-Bezirke ausgewählt, mit denen ec.se zusammenarbeitet. Sie erhalten für die Aufnahme eines Austauschschülers eine Aufwandsentschädigung. Diese ist jedoch keinesfalls als Bezahlung anzusehen, sondern als Ausgleich, um die Mehrkosten decken zu können, die durch eine zusätzliche Person im Haushalt entstehen. Gerade in attraktiven Regionen British Columbias, wo die Lebenskosten vergleichsweise hoch sind, ist dies mehr als verständlich und erleichtert natürlich auch die Suche nach geeigneten Gastfamilien, die am Schüleraustausch-Programm teilnehmen. In jedem Fall liegen die Gründe, einen Jugendlichen aus dem Ausland bei sich aufzunehmen, in der Neugier auf andere Kulturen und dem Spaß an Neuem.

Dank der Naturverbundenheit und Unternehmensfreude der Kanadier kommen die Gastschüler während ihres Auslandsjahres oft in den Genuss typischer Aktivitäten. Dies kann ein Kanutrip am Wochenende sein, das gemeinsame Eislaufen auf einem zugefrorenen See in der Nähe oder ein sonntägliches Pancake-Frühstück mit Ahornsirup. Zusammen mit der Gastfamilie haben Austauschschüler die einmalige Chance, die kanadische Kultur und Lebensweise hautnah kennenzulernen. Dass man im Gegenzug auch bei den familienüblichen Aufgaben rund um Haushalt und Garten mithilft, ist selbstverständlich. Den meist berufstätigen Gasteltern vorzuschlagen, dass man am Wochenende den Rasen zu mäht oder nach dem Essen unaufgefordert den Tisch abzuräumen, sind Möglichkeiten, sich ins Familienleben einzubringen.

Generell ist es Kanadiern wichtig, viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Hausaufgaben werden gemeinsam mit den Gastgeschwistern am Küchentisch erledigt, und die Abende verbringt die ganze Familie gemeinsam mit Kartenspielen, Fernsehen oder einfach Smalltalk. Manche Gastfamilien nehmen gleich zwei internationale Gäste für ein Auslandsjahr bei sich auf, sodass man sich als deutscher Jugendlicher zum Beispiel auf einen gleichaltrigen japanischen Gastbruder oder eine brasilianische Gastschwester freuen kann.

Bei Fragen oder Problemen können sich ec.se-Schüler an ihren Betreuer wenden – sie arbeiten an der High School, sind hauptamtlich für die Internationals da und helfen in allen Belangen hinsichtlich Gastfamilie oder Schule weiter. Darüber hinaus organisieren sie im Rahmen der Orientierungswoche und von da an in regelmäßigen Abständen Ausflüge, Barbecues oder Filmabende, sodass man sich mit anderen internationalen Jugendlichen austauschen und mehr von der Umgebung kennenlernen kann.

Erstklassig und abwechslungsreich – das Schulsystem in Kanada

Moderne Schulgebäude und gute Ausstattung – kanadische High Schools

Es ist schon etwas ganz Besonderes, ein Semester oder ein Schuljahr lang die High School in Kanada im Rahmen eines Schüleraustauschs zu besuchen, denn das Schulsystem des Landes gehört zu den besten weltweit. In internationalen Vergleichsstudien belegen Kanadier regelmäßig vordere Ränge. Was die Abläufe in der High School und das Fächerangebot angeht, ist das Schulsystem mit dem US-amerikanischen vergleichbar. Klassische Fächer wie Sprache, Mathematik, Geschichte oder Naturwissenschaften werden ergänzt durch attraktive Wahlmöglichkeiten, auch im musischen und künstlerischen Bereich. In Kernfächern gibt es Kurse auf einfacherem und höherem Niveau, sodass den Anforderungen und Fähigkeiten der Jugendlichen individuell entsprochen werden kann. Der Guidance Counselor hilft jedem am Anfang des Semesters, den Stundenplan zusammenzustellen und steht auch sonst bei allen schulischen Fragen zur Seite. Je nach Konzept der High School können Jugendliche meist vier Fächer pro Semester wählen, manchmal auch direkt acht für das ganze Schuljahr.

Auch das Sportangebot ist sehr umfangreich. Eigene Fitnessräume, Tennisplätze oder Schwimmhallen in den Schulen ermöglichen es sogar Leistungssportlern, während des Auslandsschuljahres in Kanada ihrem Sport weiter nachzugehen. Sportlicher Wettkampf wird nämlich groß geschrieben, sei es im Rahmen des normalen Schulsportangebotes, zum Beispiel Leichtathletik, oder bei beliebten Teamsportarten wie Fußball, Rugby, Basketball, Lacrosse, Volleyball oder Eishockey. Besonders beliebt sind aber auch Outdoor Activities wie Skifahren, Wassersport oder Campen.

Jede High School verfügt über eine eigene Bibliothek, gut ausgestattete Fachräume und moderne Computer, die für alle das ganze Schuljahr über zugänglich sind. Manche Schulen können sogar technische Raffinessen wie 3D-Drucker, Tablets, digitale Mikroskope und Kameras vorweisen. In schuleigenen Auto- oder Holzwerkstätten, Küchen und Kunsthandwerksräumen erlernen die Kursteilnehmer im Unterricht praktische Fähigkeiten. Andere Kurse fördern Französischkenntnisse oder bereiten auf Studienfächer wie Business, Journalismus, Modedesign oder Informatik vor. So manch einer entdeckt während des Schüleraustauschs auf diese Weise neue Hobbies oder sammelt Ideen für eine berufliche Laufbahn.

Fakten zur Aufenthaltslänge und Bewerbungsablauf

Eintauchen in das Abenteuer Kanada!

Ein Schüleraustausch in Kanada ist möglich für drei Monate (einen Term), ein Semester oder ein Schuljahr – auch ein noch längerer Aufenthalt bis zum Schulabschluss ist denkbar. Im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs werden die verschiedenen Optionen hinsichtlich Programm und Ortswahl erörtert. Auch die Frage, unter welchen Umständen ein Visum benötigt wird, ist Teil der Beratung.

 

Zu den Kanada-Programmen von ec.se

British Columbia, Alberta, Manitoba, Ontario, Quebec, New Brunswick und Nova Scotia

British Columbia, Alberta, Manitoba, Ontario und Quebec

Austauschschüler und ihre Familien können sich im Kanada-Programm von Anfang an für ihre Traumregion entscheiden. Manche der Schulbezirke, mit denen ec.se zusammenarbeitet, liegen in und um die Stadt Vancouver, andere zum Beispiel in den Rocky Mountains oder im französischsprachigen Teil des Landes. Weiterlesen

 

Weitere Gastländer und Programme von ec.se

Schüleraustausch USA

Die vereinigten Staaten von Amerika – der Klassiker, wenn es um englischsprachigen Schüleraustausch geht. High School Berater ec.se bietet gleich vier Möglichkeiten des USA-Aufenthalts, zwischen denen gewählt werden kann.
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High School Australien – Am Schüleraustausch in Down Under teilnehmen

Sonne, Surfen, Strand: Vor paradiesischer Kulisse macht der Unterricht in Australien doppelt Spaß. Jugendliche können in den beliebtesten Regionen des roten Kontinents zwischen attraktiven High Schools wählen und in der Gastfamilie die entspannte Lebenseinstellung der Australier kennenlernen.
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High School Neuseeland – Am anderen Ende der Welt zur Schule gehen

Egal ob man städtisch leben möchte oder vom Inselleben träumt – die neuseeländischen Schulen, mit denen High School Berater ec.se zusammenarbeitet, liegen in attraktiven Gebieten und ermöglichen internationalen Schülern gern die Erkundung dieses faszinierenden Landes.
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Erfahrungsberichte von Schülern und Eltern

Erfahrungsberichte von Austauschschuelern

Wie sieht der High School-Alltag in Kanada aus? Womit verbringt man in Australien seine Freizeit? Wie wird mein Kind in Ausland betreut? Diese und mehr Fragen können diejenigen am besten beantworten, die selbst schon einen Schüleraustausch gemacht haben, sowohl aus der Schüler- als auch aus der Elternperspektive. Viel Spaß beim Lesen!
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